Beruf: Student am Institut Barcelona d'Estuid Internacionals: International Relations and Security Politics
Austausch in: Barcelona, Spanien
Herkunftsort: München, Deutschland

Heinrich Böll: „Einmischung ist die einzige Art, relevant zu bleiben.“

„Europa bedeutet für mich Freiheit in jeglichem Sinne. Es ist wirklich ein Kontinent der Möglichkeiten. Deswegen war für mich auch immer klar, dass ich einige Zeit im Ausland verbringen würde.“

Erst mit Erasmus-Stipendium nach Irland und dann für einen Master nach Spanien. Es war der gute Ruf und das Versprechen eines internationalen Umfelds seines Aufnahmeinstituts, die Leonhard Simon dazu brachten, internationale Beziehungen und Sicherheitspolitik in Barcelona zu studieren.

Er hat es genossen, in einem intensiven Arbeitsverhältnis zu studieren: kleine Klassen und die ausgiebige Zeit, die seine Professoren und Professorinnen für ihn und seine Interessen aufbrachten. Trotz des großen Arbeitspensums hat er jedes Seminar und jedes einzelne Projekt gerne besucht und erledigt. „Im Ausland zu studieren bedeutet auch, eine andere Denkweise kennen zu lernen und das nicht nur im akademischen Sinne.“

„Es ist eine Sache eine Stadt zu besuchen, aber auf alle Fälle eine gänzlich andere Erfahrung, dort zu leben. Diese Erfahrung ist nicht zu unterschätzen. Nach einer Weile beginnt man zu verstehen, warum etwas auf eine bestimmte Weise funktioniert und nicht auf die Art, die man selber gewöhnt ist. Am Ende werden einem neue Wege eröffnet, Probleme zu lösen.“

Heute ist Leonhard Simon Botschafter der NGO „Jugend rettet“, die mit einem gestifteten Schiff Flüchtlinge aus dem Mittelmeer rettet. „Europa weiter positiv zu verändern, ist ein langsamer Prozess. Das kann man nur erreichen, wenn Europas Bürger sich aktiv dafür einsetzen.“