Beruf: Wissenschaftler und Gruppenleiter am Deutschen Krebsforschungszentrum
Austausch in: Heidelberg, Deutschland
Herkunftsort: Bilbao, Spanien

Ich fühle, dass ich dazugehöre.

„Mein Zuhause? Ich fühle mich eher europäisch als spanisch. Ich will mehr Europa, nicht weniger.“ Das motiviert Sergio Perez Acebron dazu, etwas Gutes mit seiner Forschung zu bewirken und jüngere Generationen mit dem kritischen Werkzeug auszustatten, das ihnen erlaubt, Probleme anzugehen, die es zu lösen gilt.

Obwohl er ein umfangreiches Stipendium in Großbritannien zugesagt bekam, um eine Gruppe am UCL in London zu koordinieren, entschied sich Sergio aufgrund des Brexits, an der Universität Heidelberg als Dozent und Gruppenleiter und somit in Europa zu bleiben. „Heidelberg bietet ein lebendiges, exzellentes und multidisziplinäres Forschungsumfeld, welche ich als essentiell ansehe, um Forschung mit Qualität zu fördern.“
Außerdem liebt er es, dass er überallhin mit dem Fahrrad fahren kann. Wie konzentriert die Menschen in Heidelberg arbeiten und studieren beeindruckt ihn. „Ich mag es, wie die Menschen hier ihr persönliches und berufliches Leben ausbalancieren, die Lebensqualität im Allgemeinen.“ Dass es so leicht war, zwischen beiden europäischen Ländern, Spanien und Deutschland hin- und herzuwandern, war sehr wichtig für letztendliche Entscheidung, in Deutschland zu bleiben.

Als Mitbegründer und ehemaliger Präsident der Spanischen Wissenschaftler in Deutschland (CERFA) organisiert er bis heute Konferenzen und Workshops über die deutsch-spanische Zusammenarbeit in Forschung und Entwicklung. Außerdem alle zwei Jahre eine Gelegenheit für Nachwuchsforscher, erfahrene europäische Sprecher zu treffen, die sich in der Forschungs- und Entwicklungslandschaft auskennen, um sich von diesen für die eigene Karriere beraten zu lassen.